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Etwas Geschichte


Das Kostbare im Alltäglichen oder Unscheinbaren zu entdecken, ist eine große Kunst.

Im Falle des kleinsten und am wenigsten spektakulär erscheinenden Gebäudes an der Nordfront des Glückstädter Marktplatzes waren es die Gastwirtin Katrin Ewald und ihr Architekt Horst Looft, die das Potenzial in einem Gebäude sahen, das andere für überholt, baufällig und abbruchwürdig hielten.
Das Haus aus der Gründungszeit Glückstadts kurz nach 1617 erwies sich bei den Voruntersuchungen als wahrer Schatz: Geschnitzte Bauteile der Fachwerkkonstruktion und Fensterpfosten aus der Renaissance kamen zum Vorschein, ebenso Deckenbalken mit Malereien aus dem 17. Jahrhundert.

Die ganze Geschichte des Hauses können Sie sich von Katrin Ewald erzählen lassen oder Sie werfen einen Blick in die lesenswerte Chronik, die zum 25-jährigen Bestehen des Gasthauses entstanden ist.
Hoffassade, vor Baubeginn: der Nordgiebel des Haupthauses zeigt ein einfaches Fachwerk mit über beide Geschosse reichenden Ständern an den Traufseiten. Ausfachungen und Fensteröffnungen wurden später verändert.
Blick in die hintere Südwestecke des Hauses mit Fachwerk und Holzdecke im Erdgeschoss, aufgenommen im Januar 1985, heute befindet sich rechts im Bild der Vorflur zum Aufgang aufs Oberdeck.
Die Rohbaumaßnahmen im Jahre 1986, Blick auf die Rückseite des ­Gebäudes
Westwand im 1. Obergeschoss: wiederhergestelltes und ergänztes Renaissance-Fenster in der Westwand, aus konservatorischen Gründen von außen nach innen versetzte geschnitzte Füllhölzer der Renaissance.